Rhodes Mark 7 - Test

Rhodes Mark 7 73A
Nach all den Jahren war es nun endlich soweit. Da stand es, MEIN Fender …. mein Rhodes Mark 7. Irgendwie gehen für mich die beiden Namen Fender und Rhodes nach wie vor einher. Jedoch, es handelt sich bei dem in diesem Test beschriebenen elektromechanischen Instrument um ein Rhodes Piano. Um genau zu sein um ein Rhodes Mark 7 73A.
Im Internet kursierten die längste Zeit Gerüchte. Ähnlich denen, dass Robert Moog einen neuen Minimoog auf den Markt bringen will. Der leider mittlerweile verstorbene Bob Moog hat ebenso Wort gehalten wie das in den USA angesiedelte Unternehmen, das sich anschickt Fen … Rhodes Pianos in das 21. Jhdt. zu transferieren. Die Zahl derer die Fender Rhodes Pianos verwendeten und nicht zuletzt dadurch zu seiner Berühmtheit verholfen haben sind Legion. Es war vor allem die Jazzszene der späten 60er und frühen 70er Jahre die Gebrauch von den Instrumenten machte. Miles Davis, Joe Zawinul sind hier stellvertretend zwei Namen. Sollte Ihr geschichtlicher Wissenshunger größer sein und der Stillung harren, empfehle ich Ihnen den Besuch der „History“ Seite des Herstellers, dessen Link Sie am Ende dieses Berichts finden.
Wie im Internet üblich, gab und gibt es neben den Gerüchten der baldigen Existenz der neuen Spezies Mk7, schneller negative Stimmen als es dem Hersteller vermutlich lieb war. Gegenstimmen argumentierten, dass es sich dabei um Vorab-Modelle gehandelt hat, die optimiert wurden. Da mir keines dieser Vorab-Modelle zur Verfügung steht kann ich zu diesem Thema nichts beitragen. Eines aber vielleicht und das sei ganz allgemein festgehalten, ich habe in all den Jahren des Surfens die Erfahrung gemacht potentielle Anschaffungen entweder selbst zu testen, oder aber in Ermangelung der Möglichkeit und unter Berücksichtigung des Fernabgabegesetzes, den Sprung ins kalte Wasser zu wagen. Die Zahl der Retouren ist mehr als überschaubar und daher fällt mein bisheriges Resümee durchaus positiv aus. Ob das auch in diesem Fall so sein wird, werde ich Ihnen wohlweislich an dieser Stelle vorenthalten….

Rhodes Mark 7 73A - “tines”
Nun genug des Intros. Rhodes Music Production, wie sich die in Long Beach, Kalifornien ansässige Firma nennt, hat nach all den – mittlerweile – Jahren der Entwicklung und laut eigener Aussage Optimierung, mit der Serienproduktion und Auslieferung begonnen.
Der spendierfreudige Rhodes Fan kann in verschiedene Baugrößen (61, 73 oder 88 Tasten) investieren und dem Ganzen noch ein ansprechendes Äußeres verschaffen. Das Gehäuse wird entweder in Schwarz, Rot oder Weiß lackiert angeboten und erhält entweder ein „glossy“ oder „road touch“ finish. Die Wahl liegt bei Ihnen. Das auf der Herstellerseite gezeigte gelbe Modell steht derzeit noch nicht zur Wahl.
Da wir gerade von Äußerlichkeiten sprechen. Ich finde das Design äußerst gelungen und habe mich für Glossy White entschieden. Wären Sie nach Betrachten der Fotos nie drauf gekommen. Damit aber nicht genug, denn nebst der essentiellen Farbgestaltung bietet einem der Hersteller noch weitere Möglichkeiten. Die einzelnen Modelle werden in passiver (S series) oder aktiver (A series) Form, dh. in letzterem Fall mit einem eingebauten FET Pre-Amplifier sowie einem aktiven Equalizer und einem Tremolo, angeboten. Der Hersteller spendiert der aktiven Version auf Wunsch auch gerne ein MIDI Interface – in Form eines optical MIDI-sensor strips, um genau zu sein - und bezeichnet diese Modellserie dann konsequenterweise als AM.
Das Rhodes Mk7 wird laut Hersteller in der AM Version somit zu einem Masterkeyboard. Und damit nicht genug, einen USB Port gibt es oben drauf.. also schon auf der Seite, aber halt auch noch zusätzlich. Sehe ich da ein Runzeln auf Ihrer Stirn? Rhodes und… MIDI ?? Ja, Sie lesen richtig. Das MIDI macht aus Ihrem Rhodes ein mitteilungsbedürftiges Instrument. Die Nachrichten setzen sich nicht nur aus Note On und Off Befehlen sowie Velocity Werten zusammen, nein sogar polyphoner Aftertouch wird transmittet! Ein Feature, das nur wenige Keyboards bieten und dem Einen oder Anderen durchaus reizvoll erscheinen wird. Mit hereinkommenden MIDI Daten fängt das Rhodes erwartungsgemäß hingegen wenig an….. wie auch, es handelt sich um ein mechanisches Musikinstrument.

Rhodes Mark 7 73A - “tines” im Detail
Genau das wurde mir das erste Mal bewusst als der Spediteur die Palette samt Rhodes auf einer Ameise in Richtung meiner Wohnung transportierte. Sein Gesichtsausdruck bleibt mir unvergessen und war mit Sicherheit schon einmal entspannter. Kaum vor der Tür angekommen haben wir dann beide versucht beim Anheben des Kartons, gegen das Aufkommen von Transpirationsperlen anzukämpfen – leider mit mäßigem Erfolg. Die 43.5kg die das Rhodes alleine auf die Waage bringt und wir sprechen hier von der aktiven 73 Tasten Version, forderten an einem heißen schwülen Sommertag einfach ihren Tribut.
Das gute Stück war trotz ordentlicher Verpackung schnell seiner Hülle beraubt. Allerdings mussten sich die eben angesprochenen Transpirationsperlen nun ihren Weg durch Furchen bahnen. Warum dieses, fragen Sie sich vielleicht? Gemäß Produktbeschreibung auf der Händlerinternetseite sollten Stativbeine dem Karton beiliegen. Sie erahnen was kommt… genau diese suchte ich nämlich vergebens. Selbst die dafür vorgesehenen Bohrungen auf der Unterseite des Gehäuses waren ebenfalls nur von theoretischer Natur. Und so stand mir eine dezente Verwunderung ins Gesicht geschrieben. Kreativität war nun gefragt, noch ehe ich meine Hände ein erstes Mal auf die Tastatur legen durfte.
Dies erklärt warum das hier abgebildete Rhodes auf einem Roland Keyboardständer sein neues zu Hause gefunden hat. Die 43.5kg sowie die Dimensionen wollen auf einem stabilen Keyboardständer geparkt werden. Eine kurze Rücksprache mit Thomann brachte Licht ins Dunkel. Der Hersteller hat – so die Information seitens des Händlers - offenbar beschlossen den Lieferumfang abzuändern. Neue, optionale Stativbeine bzw. Keyboardständer des Herstellers – derzeit noch nicht verfügbar - dürften Rhodes dazu bewogen haben nun einfach keine Teleskopbeine mehr beizulegen. Genau, soll doch der Anwender schauen wo er mit den 43.5kg bleibt. Mein Dank geht an dieser Stelle an Markus Diehl von thomann.de, der keine unnötigen Fragen aufkommen ließ und schnell eine Lösung parat hatte. Das gibt ein Plus, selbst wenn positive Aspekte in Berichten eher nicht so gerne gesehen werden… aber das ist eine andere Geschichte.

Rhodes Mark 7 73A - Signalausgabe
Kaum aufgestellt, ging es nun darum die adäquate Verkabelung herzustellen. Dazu bietet die A Version symmetrische XLR Ausgänge für Links und Rechts sowie deren unsymmetrische Pendants. Wer seinen Mitbewohnern des Nächtens nicht zur Last fallen will, kann sich des Kopfhörerausgangs bedienen, der in unmittelbarer Nähe zu EFX Send und Return Aus- bzw. Eingang seinen Platz gefunden hat. Wer Zugriff auf sehr gute externe Pre-Amps hat kann diese unter Verwendung des EFX Sends speisen und so die interne Verstärkung umgehen. Das ebenfalls installierte Tremolo ist dadurch dann aber in seiner Effektivität eingeschränkt. Den Sound des Tremolos möchte ich an dieser Stelle auch sogleich kurz und bündig würdigen.
Bevor ich auf die Tastatur zu sprechen komme, noch ein paar Worte zum integrierten Equalizer. Dieser bietet Zugriff auf drei Bereiche, Low (100 Hz), Mid Range mit frei einstellbaren Frequenzen zwischen 100Hz und 8kHz und High (10kHz), die jeweils - lt. Hersteller - um 15dB angehoben oder abgesenkt werden können. Der EQ wusste mich auf Anhieb zu überzeugen. Ich konnte mich stellenweise des Eindrucks nicht erwehren, dass analoge EQs nach wie vor anders zupacken als es digitale Plug-Ins tun, aber das tut letztendlich wenig zur Sache. Wie auch immer, vor allem im Bereich des Mid Range lässt sich der Klangcharakter sehr schön formen. Ob damit andere Fender Rhodes Modelle aus alten Zeiten in ihrem Charakter imitiert werden können, das möchte ich – auch in Ermangelung von Vergleichsmöglichkeiten – nicht behaupten.
Wer es sich zutraut, kann die „tines“ selbst justieren um so den Sound zu erzeugen, der näher an die eigenen Vorstellungen herankommt. Die Vorgehensweise wird kurz im beiliegenden Manual beschrieben. Ich würde anhand dessen die Finger davon lassen. Sollten Sie die Anpassung allerdings für unumgehbar halten, somit ernsthaft in Erwägung ziehen, aber über keinerlei entsprechende Erfahrung verfügen, rate ich Ihnen, sich das entsprechende Video auf der Herstellerseite zu Gemüte zu führen.
Die Mechanik und deren Langlebigkeit lässt sich aus derzeitiger Sicht nur schwer seriös beurteilen. Hier fehlt schlichtweg die Langzeiterfahrung, die gerade im Falle eines mechanischen Instruments von Bedeutung ist. Die Anforderungen sind andere als im Falle der rein elektronischen Kollegen. Der Hammer schlägt auf die „Stimmgabel“ und auf letztere gibt es eine „life time guaranty“. Super, und das meine ich noch nicht einmal ironisch. Wie es aber um die Haltbarkeit des Gummis bestellt ist…. man wird all das erst nach einer gewissen Zeit beurteilen können. Wie man anhand der vielen gut erhaltenen, älteren Instrumente erkennen kann, gibt es ausreichend Fachwissen. Einzig die Verfügbarkeit der Ersatzteile ist eine Frage der man sich gegebenenfalls stellen muss. Da wie dort.

Rhodes Mark 7 73A - Volume, Equalizer und Tremolo
Nochmals abschließend kurz zum Thema Pre-Amp und EQ so viel, die vom Hersteller angeführte „low noise technology“ wird nach meinem Dafürhalten durchaus ihrer Bezeichnung gerecht. Dazu und im Kontext der im Internet doch immer wieder kursierenden Gerüchte über die mangelnde Qualität vielleicht noch eine kleine Anekdote. Im Überschwang der Endorphine habe ich das Rhodes über eine entsprechende Anlage laut und vermutlich kraftvoll gespielt um dann sogleich kreidebleich zu verharren! Denn was noch am Vorabend sauber aus den Boxen ertönte war nun mit einem sehr aufdringlichen und extrem unangenehmen „hiss“ versehen. Tausend Gedanken im Kopf – alle letztendlich Variationen über „poor craftmansship“ und Resultat einer doch nicht leugenbaren Beeinflussung meiner selbst – versuchte ich das Problem zu lokalisieren. Am Pre-Amp gedreht, klar war das Störgeräusch geringer als auch das Nutzsignal kaum noch hörbar war. Mid EQ und vor allem High EQ bis zum linken Anschlag reduziert… weniger hiss, ja, das schon, aber der Klang schien sich nun hinter einem Plastikbecher zu verbergen, dennoch…leider immer noch vorhanden. Um meinen nächsten Verdacht zu entkräften oder zu verstärken war die logische Konsequenz das Signal über den EFX abzunehmen um so das Ergebnis unter Umgehung des Pre-Amps zu hören. Sie ahnen was kommt? Genau. Keine Verbesserung. Irgendwie war der Adrenalinspiegel zu diesem Zeitpunkt um einiges höher als er sein sollte, die Mundwinkel gaben sich der Schwerkraft hin….. Rhodes ausgeschaltet, Laptop runtergefahren, Küche, Kaffee…. grübeln. Retournieren? Nein. Blödsinn! Rhodes eingeschaltet, gespielt. …. ???? Verdammt wohin ist der „hiss“ verschwunden? Und dann kam mir der rettende Gedanke. Einmal das MacBook hochgefahren und schon war das penetrante Zischeln auch wieder da. Eine letzte Überprüfung – Lautstärke der Anlage hochziehen und Laptop von der Gehäuseoberseite des Rhodes entfernen. Und siehe da….. proportional zur Distanz des Laptops vom Rhodesgehäuse hat sich der Pegel des „hiss“ reduziert. Ende gut, alles gut… da hätte ich auch früher drauf kommen können, meinen Sie. Tja, ich bin froh, dass ich die Störquelle identifizieren konnte und mir sowie dem Händler eine Retoure erspart habe.
Die Tastatur ist nach meinem Dafürhalten als gut, jedoch nicht als umwerfend zu bezeichnen. Die des Yamaha CP1 weiß mir hier um einiges besser zu gefallen. Die Entscheidung gegen die Rhodes AM Version – polyphoner Aftertouch hin oder her - war somit für mich die richtige. Dass damit eine doch nicht unwesentliche Ersparnis einhergeht, würde ich als positiven Nebeneffekt bezeichnen. Bei genauerer Betrachtung der Tasten fiel mir auf, dass die Fertigungspräzision ausreichend ist, jedoch nicht an die großer Hersteller heranreicht. Kanten sind nicht perfekt abgeschliffen und Schnitte nicht immer so gesetzt, dass man mit freien Auge nicht doch noch eine gewisse Ungenauigkeit erkennen könnte. Verstehen Sie mich bitte jetzt nicht falsch. Die Tastatur ist gut und leicht spielbar, die Tasten versehen ihren Dienst, aber die Fertigung hat im Detail durchaus noch Potential. Vermutlich hätte ein höheres Maß an Präzision auch seinen Preis und der ist ohnehin schon nicht gerade gering.

Rhodes Mark 7 73A - die Fertigungsgüte könnte an manchen Stellen noch verbessert werden
Sollten Sie bis hier her gelesen haben… gratuliere! Das Schreiben war nicht minder anstrengend. Aber wir kommen zum alles entscheidenden Punkt und der ist – wie klingt es denn nun? Es mag abgedroschen klingen, aber ein Rhodes ist ein Rhodes. Punkt. Mein Interesse an diesem wunderbaren Instrument resultierte aus mehreren Faktoren. Maßgeblich war das hier schon erwähnte Yamaha CP1 „Schuld“. Ich muss festhalten, dass die gesampelten Rhodes Sounds des CP1, schlichtweg sehr, sehr gut sind. Ich kann mich dem einen oder anderen Test definitiv nicht anschließen in dem deren Authentizität angezweifelt wurde. Das CP-80 und die DX sounds können mir allerdings gestohlen bleiben . Vor allem in Sachen FM erwarte ich mir gerade von Yamaha mehr, hinzu kommt, dass mir der Aufpreis vom CP5 zum CP1 nach wie vor nicht ganz klar ist. Der FM Teil kann es nicht sein, dafür kann er schlicht zu wenig. Dennoch, gerade im Vergleich mit einem echten Rhodes schneidet Yamaha’s neuestes Stage Piano mit seinen Samples sehr gut ab. Aber, danke für den Hinweis, um das digitale Stage Piano geht es in diesem Test nicht. Hier geht es um das Rhodes und dessen Klang-und der ist traumhaft. Vor allem im unteren und mittleren Tastaturbereich. Die oberen 1.5 Oktaven erinnern mich – jetzt überzeichnet formuliert - stellenweise ein wenig an ein Kinder-Glockenspiel. Aber unter Verwendung des EQs kann auch dieser Umstand entschärft werden. Das Audiodemo sollte Ihnen hier aber mehr dienen, als viele Worte.
Jörn Daberkow hat mit Bestimmtheit auch ein wenig dazu beigetragen, indem wir uns vor geraumer Zeit via Facebook über Rhodes E-Pianos austauschten und den wunderschönen Klang dieser Instrumente betonten. Preislich ein Wagnis und die Tatsache hier nur das Audiosignal aufnehmen zu können, keine Möglichkeit zur Quantisierung zu haben, hat mich für eine kurzen Moment ein wenig grübeln lassen. Einen sehr kurzen, unter uns. Auf der Habenseite war dafür die Anschaffung eines mechanischen Musikinstruments, keine Samples, keine Sample Zonen, keine Sample Überblendungen… ein mechanischer erzeugter Ton, „Holz“ wie ich zu sagen pflege. All das wurde mir in der Sekunde klar, als ich das Sustain Pedal zu montieren begann. War es bis dahin in all den anderen Fällen ein Anstecken mittels Klinkenstecker und fertig.. ist es hier die Montage einer Stange die durch Betätigen des Pedals angehoben und bei Loslassen wieder abgesenkt wird. Rocket Science ist es nicht… aber für jemanden der vor vielen Jahren mit einem Einfingerquietscher begonnen hat doch eine ganz neue Erfahrung.

Rhodes Mark 7 73A - schöner Klang gepaart mit schönem Design
Sie haben sich bis hierher durchgekämpft? Meine Hochachtung! Somit ist es nun an der Zeit zu dem Teil zu kommen, der weithin als Resümee bezeichnet wird und in Magazinen meist damit endet, dass der Tester das gute Stück gleich behält. Suprise, surprise… das ist hier nicht anders nur mit dem kleinen Unterschied, dass das gute Stück schon vorab bezahlt und mir nicht vom Hersteller zu Testzwecken zur Verfügung gestellt wurde. Den Sound in Worten zu beschreiben ist ein bisschen so als sollte ich Ihnen den Geschmack eines hervorragenden Essens vortanzen. Hier gibt es Limits… zum Glück finden sich aber mittlerweile im Internet einige ansprechende Audiofiles. Eines meiner Favourites ist ein 10 minütiger Vergleich von Mark I, Mark II, Nord Stage und Mark 7 und dürfte wohl für viele die wesentliche Frage versuchen zu beantworten.
Ich könnte jetzt auf Dave Grusin, George Duke, Joe Sample, Greg Phillinganes, Matt Johnson (Jamiroquai) und viele andere hinweisen, die teils auf der Herstellerseite ihre Statements abgeben oder aber auf Facebook mit Videos vertreten sind…. aber bevor ich mich hier noch länger herumdrücke – ein Rhodes ist ein Rhodes. Punkt. Das Mark 7 lässt sich wunderbar dynamisch spielen und belohnt einem mit einem hervorragenden Sound, mit dem eines echten Rhodes. Punkt. Mehr braucht es doch nicht, oder? Das ist was letztendlich zählt. Dennoch hier, für die, die sich den langen Text nicht antun wollen / können… was auch immer, Susi fasst für uns zusammen:

Das gefällt mir:
- der Sound
- der Sound
- und nochmals der Sound
- das Trio Equalizer, Tremolo, Pre-Amp
- last but definitely not least, das Design
Das gefällt mir nicht:
- „hiss“ durch Einstreuung bei abgestelltem Laptop
- die Fertigung könnte stellenweise von etwas mehr Präzision durchaus profitieren
All das ändert nichts daran, das wird ein Redaktionstipp und was für einer. Wer den Rhodessound liebt, sollte sich das Rhodes Mark 7 unbedingt anhören.
Audiodemos:
Da es im Internet mittlerweile mehrere sehr gute Audiodemos gibt - primär über die Facebookseite des Herstellers zu finden, Mark 7 solo sowie im Kontext - hören Sie im folgenden Beispiel primär einzeln angespielte Tasten.
“Rhodes Mark 7 mit internem EQ und Tremolo
Abschließend noch ein wenig Rhodes Mark 7 in einer aktuellen Songskizze. Aufnahmekette: Rhodes unsymmetrisch L/R Out - Apogee Duet L/R In, in MOTUs DP7.2 aufgenommen. Kein EQ, keine Kompression.
Song Idee
Links:
Rhodes History
Mark I, Mark II, Nord Stage und Mark 7 Vergleich
Diesen Test können Sie auch auf apfelwahn.de finden.
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alle Fotos © peter m. mahr
thx to FC & RS
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